Infos zum Rauchen

Warum glauben Raucher, Rauchen sei ein Genuss?

Warum gehört Rauchen zum Kaffee?

Warum ist es leicht, mit dem Rauchen aufzuhören?

Warum leiden manche Ex-Raucher?

Nehme ich nicht zu?

Warum glauben manche Raucher, Rauchen sei Kultur?

Warum ist Rauchen nicht erotisch?

Warum ist Rauchen nicht cool?

Sind Raucherlungen in der Prävention sinnvoll?

Warum glauben Raucher, Rauchen sei ein Genuss?

Weil ihnen ohne zu rauchen etwas fehlt. Raucht ein Raucher nicht, bekommt er langsam das Gefühl, eine Zigarette zu brauchen. Dieses Gefühl ist lästig. Es loszuwerden, ist ein Genuss. Nichtraucher brauchen keine Zigaretten, weil sie dieses Gefühl nicht haben. Ex-Raucher haben es auch nicht.

Warum gehört Rauchen zum Kaffee?

Rauchen gehört nicht zum Kaffee. 73 Prozent der Menschen in Deutschland trinken ihren Kaffee, ohne zu rauchen. Wer am Tag drei Kaffeezigaretten raucht, trainiert die Kombination Kaffee/Zigarette etwa tausend Mal im Jahr. Was wir immer und immer wieder tun, halten wir irgendwann für normal.

Warum ist es leicht, mit dem Rauchen aufzuhören?

Weil das körperliche Gefühl „Ich will rauchen“ bereits nach zwölf Stunden durchschnittlich zur Hälfte vorbei ist. Das merken Raucher oft, wenn sie morgens die erste Zigarette rauchen: Die schmeckt oft gut und schlecht zugleich - ein Zeichen, dass sich die Nervenzellen bereits wieder zur Hälfte ans Nichtraucherdasein gewöhnt haben. Das Gefühl „Ich will rauchen“ ist so schwach, dass es Raucher nicht einmal weckt – und morgens ist es so gut wie vorbei. Nun noch ein paar Tage die richtigen mentalen Tricks anwenden, und man ist frei.

Warum leiden manche Ex-Raucher?

Weil sie nicht wissen, dass sie auf nichts verzichten müssen. Sie erzeugen im Sinne einer selbst erfüllenden Prophezeiung körperliche Gefühle, die allesamt leichte vegetative Empfindungen sind – Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Unruhe. Diese Gefühle entstehen alleine aufgrund einer mentalen Haltung, ähnlich wie eine Gänsehaut bei einem Gedanken entstehen kann („Huch, das Bügeleisen!“). Wären all diese Symptome Entzugserscheinungen, wären sie durchgängig bei allen Rauchern zu beobachten. Das sind sie aber nicht. Die meisten Ex-Raucher leiden nicht. Hilfreich sind die vielen psychologischen Kniffe im Seminar.

Nehme ich nicht zu?

Nein. Der Satz „Rauchen macht schlank“ ist eine Werbelüge des PR-Strategen Edward Bernays, der in den 50er Jahren Frauen zu Raucherinnen machen wollte. Wäre das zutreffend, wären Raucher insgesamt schlanker als Nichtraucher. Doch die Wahrheit sieht anders aus: Aufgrund ihres chronischen Sauerstoffmangels verbrennen Raucher Nährstoffe schlechter als Nichtraucher. Und wer aufhört zu rauchen, muss nicht dick werden: Sobald Sie verstehen, wie das Rauchen funktioniert, wissen Sie, wie Sie Ihr Gewicht halten. Das Seminar zeigt Ihnen die Fallen, und so treten Sie nicht hinein.

Warum glauben manche Raucher, Rauchen sei Kultur?

Weil Kulturen traditionell Substanzen mit rituellen Funktionen versehen: Brot und Wein, Wasser, Weihrauch – oder eben rauchen. Dass die kulturelle Bedeutung entsteht, ist eine künstliche Konstruktion im Kopf, die im Laufe der Zeit vorbei gehen wird. Niemand hielte heute Spucknäpfe für Kautabak an Bahnhöfen für Kultur, und bald werden Aschenbecher im Museum stehen.

Warum ist Rauchen nicht erotisch?

Weil es unter anderem impotent macht und Brustkrebs erzeugt. Dass Rauchen erotisch ist, ist eine Lüge der Tabakwerbung. Unerotische Menschen werden durchs Rauchen nicht erotisch.

Warum ist Rauchen nicht cool?

Weil ein uncooler Typ durchs Rauchen nicht cool wird. Auch coole Stars sind Süchtige. Viele machen ihre Sucht zu einem Stilmerkmal und rauchen – wie etwa Robbie Williams – auf der Bühne. So müssen sie ihre Sucht nicht verheimlichen.

Sind Raucherlungen in der Prävention sinnvoll?

Unserer Meinung nach nicht. Viele Kinder und Jugendliche interessiert es nicht, ob sie in dreißig Jahren vielleicht krank werden. Sie wollen jetzt das Leben entdecken und sind daher bereit, Risiken einzugehen. Dass Rauchen krank macht, wissen Kinder und Jugendliche – und fangen dennoch damit an. Wir sind für einen Paradigmenwechsel in der Prävention und legen vor Kindern lieber die Strategien der Tabakindustrie offen. Unserer Erfahrung nach wollen sie keine Marketing-Opfer sein und lassen die Finger von den Zigaretten, wenn sie erkennen, wie die Falle funktioniert, in die sie treten sollen.